Musikstil
Elektro Pop, Indie Pop, Alternative Rock/Pop
Debut-EP „broken heart’s don’t heal” (2025)
Mit ihren gerade mal 23 Jahren hat Sibuna schon viel erlebt. Jetzt startet die Ostschweizerin musikalisch durch. Mit einem Mix aus Indie Pop und Alternative Rock/Pop und Texten, die tiefgründig und emotional sind.
Sibunas Geschichte beginnt so wie die vieler Mädchen mit grossen musikalischen Träumen. Mit 12 lernt Tina Zürcher, so ihr richtiger Name, Gitarre spielen, singt dazu Covers und stellt sie auf Instagram. Zwei Jahre später schreibt sie für ein Schulprojekt einen Song und dreht ein Video dazu – gemeinsam mit AFP Entertainment, ihr Videograf der sie seit diesem Projekt in visueller Kreation treu begleitet. “Genau mein Ding!”, merkt die Ostschweizerin. Denn: In ihren Songtexten findet Sibuna ein Ventil. Eine Gelegenheit, das zu erzählen, wofür sie sonst keine Worte hat. Aber auch das, womit sie so vielen aus der Seele spricht.
Sibuna erkundet in ihrer Musik die Tiefen der Einsamkeit, Angst und Leere, doch stets lässt sie auch einen Hauch Hoffnung durchscheinen. Diese "krassen emotionalen Schwankungen" und ihr Drang, alles zu hinterfragen, sind nicht nur Themen ihrer Lieder, sondern auch Gegenstand ihrer aktiven Arbeit an der mentalen Gesundheit mit ihrer Therapeutin. Sie hat gelernt, mit ihrem überdenkenden Geist umzugehen, indem sie ihre Gefühle und Fantasien in eingängige Melodien verwebt, wie sie bei jedem Song, den sie schreibt, feststellt. Jeder Song ist einzigartig – mal sanft und ruhig, mal mit einem peppigen, tanzbaren Rhythmus, mal mit einem Hauch Rock, stets verfeinert durch Electro-Beats, mal mehr, mal weniger präsent. Ihre Stimme, stark und zugleich verletzlich, trägt die Brillanz dieser Kompositionen.
Die Songs und Videos veröffentlicht sie unter dem Künstlernamen Sibuna online (“Wenn du Zürcher heisst, aus St. Gallen kommst und dein Bürgerort Bern ist, geht dein echter Name irgendwie nicht”). Ihr Künstlername verwendet sie bereits seit 2010, als sie die Welt der Online-Spiele für sich entdeckte." Der Name stammt aus einer alten Kinder Serie: “Das Haus Anubis”, rückwärts gelesen. Seither macht sie ihren Weg durch die Berufsfindung und schliesst ihre Lehre als Mediamatikerin ab, und singt nebenbei auf der Social-Media-Plattform Twitch, was ihr eine grosse Fan-Gemeinde einbringt. “Meine ersten Fans aus der Community haben dann täglich meine Songs gestreamt, was schon mal für ein bisschen Aufmerksamkeit gesorgt hat.” Erstmals auf eine Bühne wagt sich Sibuna 2019 beim regionalen Musik-Contest bandXost. Den Sieg trägt sie nicht davon, aber sie ersingt sich eine beachtliche Fangemeinde und knüpft Kontakte, die sie weiterbringen. Oder, wie Sibuna sagt: “In Sachen Musik hab ich den Flow, den ich sonst im Leben nicht so hatte.” Aber auch das kommt langsam: “Ich merke, dass ich schon sehr viel ausgeglichener bin als vorher.”
Diesem ersten Auftritt folgen viele weitere, in Clubs, an Festen und Festivals. Sibunas persönlicher Höhepunkt: Sie spielt 2023 am Open Air St. Gallen. “Dass ich mein Heim-Festival bis dahin noch nicht mal als Besucherin miterlebt habe, machte das Ganze noch spezieller”, meint sie lachend. Im November desselben Jahres folgt der nächste Schritt: Sibuna unterschreibt einen Vertrag mit dem Indie-Label FarMore Records. “Das Richtige zum richtigen Zeitpunkt.” Weiter geht’s im gleichen Monat mit einem weiteren Meilenstein, Sie darf die Bühne mit einer ihrer persönlichen Idolen teilen: Marius Bear im Mokka, Thun.
Diesem ersten Auftritt folgen viele weitere, in Clubs, an Festen und Festivals. Sibunas persönlicher Höhepunkt: Sie spielt 2023 am Open Air St. Gallen. “Dass ich mein Heim-Festival bis dahin noch nicht mal als Besucherin miterlebt habe, machte das Ganze noch spezieller”, meint sie lachend. Im November desselben Jahres folgt der nächste Schritt: Sie darf die Bühne mit Marius Bear im Mokka, Thun teilen. Kurz darauf unterschreibt Sibuna einen Vertrag mit dem Indie-Label FarMore Records. “Das Richtige zum richtigen Zeitpunkt.” Ende 2024 folgt dann ihr bisher persönlich grösster Karriere-Höhepunkt: Zwei Shows als Pre-Act von Eurovision-Gewinner Nemo. Damit stand sie sowohl im Presswerk Arbon als auch in der Mühle Hunziken auf der Bühne, beide Shows waren ausverkauft.
Im November 2025 veröffentlicht Sibuna ihre erste ganze EP mit dem Titel „broken hearts don't heal“. Darauf zeigt sie sich so persönlich und vielseitig wie nie zuvor. Der Song „learn to fly“ entsteht in Zusammenarbeit mit Lisa Oribasi und Dr. Mo, während „save me“ ihr erstes richtiges Feature ist, gemeinsam mit Daniel Hodgkins. Ein besonders emotionales Herzstück der EP ist „thank you“, ein Song, an dem Sibuna über vier Jahre gearbeitet hat und den sie selbst als einen ihrer bisher stärksten und wichtigsten Songs bezeichnet. Die EP verbindet verletzliche Ehrlichkeit mit eingängigen Melodien und markiert einen entscheidenden Schritt in ihrer künstlerischen Entwicklung. So steht 2026 alles offen für die 23-Jährige. Neue Musik, neue Bühnen und wer weiss, vielleicht macht Sibuna ja beim ESC 2027 mit?
Elektro Pop, Indie Pop, Alternative Rock/Pop
St. Gallen, Schweiz